[Info: Diese Geschichte werde ich Kapitel mäßig wahrscheinlich nur durcheinander schreiben bzw. reinstellen können. Es geht um eine junge Frau (Teenager Alter) die immer nur falsche Freunde hatte und benutzt wurde. Eines Tages gewinnt sie im Lotto 66 Millionen Euro. Eine alte Dame, die sie öfters besuchte vermachte ihr ein großes Anwesen und einen zusätzlichen Geldbetrag von 1 Milliarden Euro. Das Mädchen legte alles auf einer Bank an und beschließt mit dem Geld ihr Respekt und Macht zu kaufen, indem sie ihre Stadt Bezirk für Bezirk aufkauft. Zusätzlich erscheint ein mysteriöser Butler die Bildfläche, der sie wie einen Schatten begleitet. Wird sie etwa am Ende dem Größenwahn verfallen?...]
Das Kapitel: Heuchelei
Nun hatte sie all das Geld.
Die junge Frau saß nachdenklich im ihrem Elternhaus. Was könnte man mit diesem ganzen Geld bloß anstellen? Alleine wohnen will sie noch nicht. Ein Auto vielleicht? Aber wozu? Sie hatte noch keinen Führerschein und selbst wenn sie einen hätte, wäre sie zu faul selbst zu fahren. Man könnte sich ja zum Auto einen Chauffeur kaufen, dann müsste man wenigstens nicht mehr auf den Bus warten.
Sie grübelte. Ein schöner Urlaub wäre auch eine Idee. Ihre Mutter wollte schon immer mal in die Karibik. Bevor der Klimawandel für immer die Inseln verschwinden lässt, sollte man nun die Gelegenheit ergreifen!
Sie linste zu den Familienfotos im Regal. Ihre Eltern standen ihr immer zur Seite. Sie musste lächeln. Das erste Geld was sie ausgeben wird, wird alles für ihre Eltern sein. Sie würde den Credit fürs Haus auf einem Schlag bezahlen. Ein zweites Auto, einen Oldtimer! Am besten ein Sportwagen der alten Klasse, oder etwas was Stiel ausdrückt etwas förmliches. Eine Weltreise auf einer Yacht! Damit ihre Eltern mal wieder Zeit für sich haben.
Tausend Gedanken und Ideen schossen durch ihren Kopf. Für ihre Eltern würde sie alles tuen.
Es klopfte an der Tür.
Sie sah über ihre Schulter, die Wohnzimmertür stand offen, so konnte sie direkt in den Flur schauen, wo die Eingangstür war. Mehrere Schatten standen vor der geriffelten Glastür.
"Wer mag das wohl sein?" fragte sie sich und stand auf, um zur Tür zu gehen.
Sie machte sich schon auf Zeugen Jehovas gefasst, die wieder versuchen würden ihren Glauben aufzutischen.
Mit dem kein Interesse auf den Lippen öffnete sie die Tür. Der Anblick überraschte sie ein wenig. Es waren ihre Schulfreunde, die noch vor ein paar Tagen so über sie hergezogen haben. Sofort überkam sie ein ungutes Gefühl. Sie war noch nicht ganz über sie hinweg.
Einer ihrer Freund ergriff das Wort.
"Hi... Können wir rein kommen und reden?"
Sie war misstrauisch, doch ließ sie sie mit einem stillen Kopfnicken rein.
Die Freunde platzierten sich auf der Couch und sie kochte Wasser auf um Tee zu machen. Ein tolles Teeservice! Das würde sie sich kaufen wollen. Vielleicht auch ein traditionell japanisches.Während sie den Tee aufkochte sprach keiner ein Wort, erst als sie die ersten Tassen hinstellte, traute sich einer was zu sagen.
"Wir wollten uns entschuldigen, für das wa swir gesgat und getan haben. Es tut uns allen wirklich leid."
Ihr Blick wurde stechend. Sie wusste genau, dass das nicht von irgendwo her kam und die dreistigkeit sich so zu entschuldigen kotzte sie an.
"Ihr meint also ich soll euch verzeihen, einfach so? Ich meine ihr wolltet mich aus der Schule vergraulen. Ihr habt mich und andere manipuliert, nur um mir eins rein zu würgen. Und dann soll ich ein es tut uns leid als Entschuldigung annehmen und es einfach vergessen?"
Die Freunde sahen auf den Pakettboden. Schließlich sagte einer:
"Wir haben halt nicht das Geld, um uns bei dir zu entschuldigen."
Sie ließ ihre Tasse fallen. Also doch! Sie waren wirklich nicht ohne Hintergedanken zur ihr zurückgekommen!
Die Freunde fingen an zu streiten. Das Geld sollte hier wohl nicht angesprochen werden. Wie wiederlich!
Sie erhob sich und ging zur Haustür. Sie öffnete sie, drehte sich zu ihren sogenannten Freunden und fauchte:
"RAUS!"
Die so Reue erfüllten Gesichter veränderten ihre Mimik. Sie wurde gehässig. Sie standen auf und verliesen das Haus. Das Mädchen warf noch einen hasserfüllten Blick raus. Zwei weitere Freundinnen standen draußen vorm Grundstück, mit Mc-Donalds Tüten in der Hand. Sofort schloss sie wieder die Tür und hörte nur noch die Burger gegen die Fassade klatschen.Sie sackte zusammen und kauerte sich zusammen, den Kopf an der Tür gelehnt. Ein Wimmern war zu vernehmen und ein heiseres Flüstern:
"Wie können Menschen su gehässig sein? So wiederlich, WIEDERLICH!"
Ihre durch die Tränen verschwommenen wirkenden Augen verengten sich.
"Don't...Mess...With...ME!"
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